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Turkmenistan

Bei der Planung meiner Reiseroute habe ich lange Zeit ueberlegt, ob ich wirklich den Abstecher nach Usbekistan machen sollte, da Uskekistan fuer mich nur ueber Turkmenistan zu erreichen war. Denn die paar Infos, die ich mir ueber die Durchquerung Turkmenistans mit dem Auto aus dem Internet holen konnte, verhiessen nichts Gutes! Aber ich wollte immer schon die beiden Staedte Buchara und Samarkand an der ehemaligen Seidenstrasse sehen, sodas ich mir ueber ein Reisebuero in der turkmenischen Hauptstadt Ashgabad ein offizielles Einladungsschreiben (Letter of Invitation) besorgen liess, das Voraussetzung fuer die Beschaffung des mit 130 Euro teuersten Visums meiner Reise war. Ausserdem musste ich ueber das Reisebuero alle Hotels im Voraus buchen und mir einen Travel Pass ausstellen lassen, in dem Route und Zeitplan meiner Reise durch Turmenistan exakt festgelegt waren.

Turkmenistan

Mein Freund Wilbert aus Holland mit einer turkmenischen Familie, der mir seine Fotos aus Turkmenistan und Usbekistan zur Verfuegung gestellt hat.


Das sah in der Praxis dann so aus, dass ich am 9.8. am Grenzuebergang Howdan suedlich von Ashgabad sein musste, wo ein Guide, also ein Reisefuehrer auf mich wartete. Ohne Guide, fuer den 30 Dollar pro Tag zu bezahlen sind, darf man naemlich das Land nicht mit dem eigenen Auto bereisen. Wenn man aber ein Transitvisum hat und nur auf der Durchreise ist, wobei die Strecke ebenfalls genau festgelegt ist, braucht man hingegen keinen Guide – welch verrueckte Welt! Mein Guide musste dann lange Zeit auf mich warten, weil mir der Typ vom Reisebuero geschrieben hatte, ich solle um 9:00 an der Grenze sein, er aber anscheinend nicht wusste, dass es 2 Stunden Zeitunterschied zwischen den beiden Laendern gibt. So kam ich also erst um 11:00 zur Grenze und brauchte dann sehr lange fuer die Grenzabfertigung. Auf der iranischen Seite brauchte ich dafuer etwas mehr als 1 Stunde, auf der turkmenischen dann aber fast 3 Stunden! Die Grenzkontrollen sind auf beiden Seiten sehr genau, und es war gar nicht so leicht, den Zoellnern zu erklaeren, was ich mit so vielen Brillen machen wollte! Den iranischen Zoellnern schenkte ich einige Sonnenbrillen, ueber die sich sich sehr freuten, und alles war okay. Auf der anderen Seite fand ich einen sehr hilfsbereiten jungen Zoellner, der mir auf einem Zollformular die Einfuhr von ca. 500 Brillen (“Aynek”) bestaetigte, sodass mich seine Kollegen nach einer genauen Inspektion des Autos (auch von unten sahen sie sich alles an) anschliessend in Ruhe liessen.

Bevor ich aber endgueltig fahren durfte, musste ich aber noch 101 US Dollar an die Staatskasse abliefern. 45 Dollar musste ich fuer die kurzfristige Versicherung meines Autos berappen, 25 waren als Ausgleich fuer den extrem guenstigen Diesel im Wuestenstaat zu bezahlen, der pro Liter nur ein paar Cent kostet, und einige Dollar waren fuer die (nicht erfolgte) Desinfektion des Autos zu bezahlen. An die anderen Posten kann ich mich nicht mehr genau erinnern, aber der Ueberhit war, dass ich sogar fuer die Ausstellung der Einzahlungsbestaetigung 2 Dollar zu bezahlen hatte! Endlich oeffnete sich fuer mich der Schlagbaum und ich traf meinen Guide ausserhalb des Zollgebaeudes, das er laut Gesetz nicht betreten durfte. Eine sehr hilfreiche Regelung fuer Touristen in einem Land, wo kaum ein Zoellner Englisch spricht!

Ueber eine gut ausgebaute Strasse ging es durch bergiges Gelaende hinunter ins nahe Ashgabad, wo im Hotel schon ein anderer Fuehrer auf mich wartete, da der eine schon dringend zum Flughafen musste. Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigte mir der Guide die Ueberreste der ehemaligen Hauptstadt Nisa ca. 20km westlich von Ashgabad. Einige Kilometer weiter gibt es eine riesige Moschee aus weissem Marmor zu bestaunen, die der 2006 verstorbene Staatschef Turkmenbaschi fuer die Menschen seines Heimatortes erbauen liess. Neben der Moschee befindet sich sein ebenfalls recht pompoeses Mausoleum.

Uber die sehr breite Autobahn ging’s wieder zurueck Richtung Zentrum. Auf dem Weg dorthin wurde ich von einem jungen Polizisten aufgehalten, der mir auf seiner Radarpistole zeigte, dass ich statt der erlaubten 60 mit 75km/h unterwegs gewesen war. Ich war ziemlich sauer, weil ich nicht schneller als die anderen Autos gefahren und ich von diesen Geldbeschaffungsaktionen schon aus dem Internet erfahren hatte. Ein aelterer Polizist mischte sich schliesslich in unsere Diskussion ein und liess mich ohne Strafzettel weiterfahren.

Autofahren macht ansonsten Freude in der sehr modernen und sauberen Hauptstadt, da die Strassen sehr breit sind und es wenig Verkehr gibt. Von einem Aussichtsturm aus bewunderte ich die vielen neuen, teilweise sehr futuristisch anmutenden Gebaeude. Der fruehere Staatschef, dessen Bilder auch nach seinem Tod noch im ganzen Land zu “bewundern” sind, hat unglaublich viel Geld aus der durch Erdoel- und Erdgaserloesen reich gefuellten Staatskasse in sein Prestigeobjekt reingesteckt und viele Regierungsgebaeude mit weissem Marmor verkleiden lassen. Fuer zentralasiatische Verhaeltnisse ist Ashgabad eine sehr moderne und fortschrittliche Stadt und stellt einen unglaublichen Kontrast zu den iranischen Staedten dar. Ich habe mich gefreut, dass ich in Turkmenistan endlich wieder Frauen ohne Schleier sehen durfte und auch wieder mal ein kuehles Bier trinken konnte.

Nach der Stadtbesichtigung trafen wir Merdan, meinen Kontaktmann vom Reisebuero, der mich in seine Wohnung einlud und mich mit seiner Familie bekanntmachte. Ich wurde zum Essen eingeladen, und danach holte ich meine Malsachen aus dem Auto und erklaerte den beiden Jungs in der Nachbarwohnung, was sie zu tun haetten. Das fertige Banner habe ich dann naechsten Tag um 6:00 morgens abgeholt, als ich mit dem Guide Richtung Norden aufgebrochen bin. Wir sind beim ersten Sonnenlicht durch die fast leeren Strassen der Hauptstadt gefahren, und ich habe mich ueber die vielen Polizisten gewundert, die an allen groesseren Kreuzungen standen und pflichtbewusst salutierten, wenn ein Politiker oder eine wichtige Persoenlichkeit in seinem Auto an ihnen vorbeigefahren ist.

Eines von vielen Monumenten des ehemaligen autoritaeren Staatschefs Turkmenbaschi

Um 2 oder 3 Euro habe ich mein Auto aufgetankt und auf einer sehr gut ausgebauten Strasse ging’s dann endlich Richtung Norden. Schon wenige Kilometer nach der Hauptstadt fing die Halbwueste und danach die Sandwueste an. Ich war ganz begeistert von den Sandduenen und den vielen Kamelen, die ich neben der Strasse sah, und die auch hin und wieder die Strasse ueberquerten. Einmal bog ich von der Hauptstrasse ab, um mich einer grossen Herde von Kamelen ganz vorsichtig zu naehern, sorgsam darauf achtend, dass der Sand nicht zu tief wurde, um nicht haengen zu bleiben. In einem Dorf kauften wir dann noch frisches Brot aus dem offenen Backofen, das koestlich schmeckte, und Wasser ein und fuehren ueber eine teilweise vom Sand zugewehte Strasse wieder zur Hauptstrasse zurueck. Unterwegs sahen wir immer wieder mal alte russische LKWs mit offenen Motorhauben, deren Fahrer damit beschaeftigt waren, diese wieder in Gang zu bringen. Mein Beifahrer, der nichts zu tun hatte und daher die meiste Zeit geschlafen hat, erzaehlte mir waehrend einer seiner Wachphasen von einem nahegelegenen Krater, der nachts wegen der austretenden Gase wunderbar leuchte. Bei meinem Versuch dorthin zu gelangen, blieb ich gleich nach der steilen Abfahrt von der Hauptstrasse haengen und musste meinen Gani mit meinem kleinen Spaten in der Mittagshitze freischaufeln.

Meine Freude ueber die tolle Strasse und die herrliche Wuestengegend sollte mir mit Fortdauer der Reise aber bald vergehen, da die Duenen immer weniger wurden und nur mehr eintoenige Halbwueste mit Bueschen und einzelnen Graesern zu sehen war. Und der Strassenzustand verschlechterte sich im wahrsten Sinne des Wortes schlagartig! Ganze Strassenabschnitte bestanden praktisch nur mehr aus Schlagloechern und das Fahren wurde zur Qual fuer mich und Gani. Bis zur naechsten Stadt mussten wir aber noch 250km auf dieser schrecklichen ”Piste” fahren! Und dazwischen gibt es kein Dorf, keine Tankstelle, keine Wasserstelle – nur Schlagloecher, gelegentlich Baustellen und zwischendurch immer wieder Sandverwehungen. Hin und wieder gab es wieder bessere Strassenabschnitte und auch neue asphaltierte Teilstuecke. Das Thermometer im Auto kletterte in der Zwischenzeit auf 42-43 Grad, was aber angesichts der sehr geringen Luftfeuchtigkeit von ca. 10% durchaus ertraeglich war.

Ich habe viel geflucht waehrend dieses Horrortrips und war dann heilfroh, als nach vielen Stunden muehsamen Fahrens die ersten Haeuser vor uns aufgetaucht sind und ich endlich wieder Gruen und richtige Baeume gesehen habe. Kurz vor Konya Urgench musste ich noch meinen Reservekanister vom Dach holen, da mir der Tankwart in Ashgabad nur 50l Diesel in den Tank gefuellt hatte. In Konya besichtigten wir die Ueberreste der ehemaligen Hauptstadt mit einigen relativ gut erhaltenen Mausoleen und fuhren dann ueber eine etwas bessere Strasse weiter zu unserem Hotel in Dashoguz. Dort traf ich auch den Hollaender wieder, der tags zuvor mit seinem relativ neuen Toyota Landcruiser die auch fuer ihn recht furchtbare Strecke bewaeltigt hatte. Wir liessen unseren Aerger ueber die schrecklichen Strassenzustaende freien Lauf, und bei einem kuehlen Bier erfuhr ich, dass er an der gleichen Stelle in Ashgabad mit exakt der gleichen Geschwindigkeit gestoppt worden war. Er musste dann schliesslich auch nichts bezahlen, aber die Polizisten und Zoellner mit ihren grossen Kappen aus kommunistischen Zeiten riefen bei uns beiden sehr unangenehme Gefuehle hervor und wirkten auf uns sehr autoritaer. Im Laufe unseres Gespraechs erfuhr ich, dass er naechsten Tag nur ca. 15km bis zur usbekischen Grenze zu fahren hatte. Ich hingegen musste laut Travel Pass wieder nach Konya Urgench zurueckfahren, um ueber die dortige Grenze nach Nukus in Usbekistan zu gelangen. Und von Nukus musste ich dann weitere 200km fahren, um in die schoene Wuestenstadt Chiwa zu gelangen. Ich war echt sauer auf den Typen vom Reisebuero, habe noch ein kuehles Bier getrunken und bin dann in mein klimatisiertes Zimmer (25 Dollar pro Nacht) schlafen gegangen.

Naechsten Tag fuhren wir wieder die gleiche Strasse zurueck nach Konya Urgench, tankten meinen Wagen auf, wobei sich der Tankwart zunaechst weigerte, meinen leeren Kanister aufzufuellen, da dies laut Gesetz verboten war (typisch Turkmenistan!). Schliesslich tat er es dann doch, und kurze Zeit spaeter standen wir an der Grenze. Mit Hilfe meines Fuehrers, der viel Verstaendnis fuer meinen Aerger aufbrachte, konnte ich die notwendigen Formalitaeten rasch erledigen und war dann heilfroh und atmete tief durch, als ich mich endlich auf usbekischem Boden befand!

--- Nach meinem 13-taegigen Aufenthalt in Usbekistan stand mir nochmals die Durchquerung Turkmenistans bevor. Ich bin recht frueh von Buchara aufgebrochen und war dann ca. 2 Stunden spaeter am Grenzuebergang Farap. Die Atmosphaere auf der usbekischen Seite war recht locker, aber trotzdem gab es da ein kleines Problem fuer mich, weil ich naemlich immer im Bus geschlafen hatte und mich nie in einem Hotel hatte registrieren lassen. Mit einigen kleinen gruenen Scheinchen fuer den Zoellner war die Angelegenheit aber schnell erledigt. Auf der anderen Seite wartete dann schon der Guide auf mich, der mir dieses Mal bei der Grenzabfertigung hilfreich zur Seite stehen durfte. Dieses Mal ging es deutlich schneller, und es war mit 99 Dollar auch etwas billiger als das erste Mal. Das Problem mit den vielen Brillen schaffte ich aus der Welt, indem ich dem Zoellner den Zollzettel von der ersten Grenze zeigte, und danach war dann alles okay.

Froh, dass alles gut gegangen war, fuhr ich mit dem Guide zur naechsten Tankstelle und tankte meinen Gani fuer billiges Geld ganz voll. Mit der guten Laune war es dann aber bald vorbei, als wir naemlich zur beruechtigten Pontonbruecke ueber den Amurdaya-Fluss kamen, ueber die ich schon im Internet Schlimmes gelesen hatte. Fuer das nicht ganz ungefaehrliche Ueberqueren der alten und schon etwas rostigen schwimmenden Bruecke, die ihnen wahrscheinlich ihre (Benzin-)Brueder - die Russen - gebaut haben, verlangen sie fuer Autos normalerweise 10 Dollar; relativ viel Geld fuer die wackelige Bruecke. Von mir wollten sie aber gleich 50 Dollar haben, weil laut den von den Grenzbeamten ausgestellten Zollpapieren mein Gani ein Bus war. Mein Wutanfall nuetzte in diesem Falle leider auch nichts. Fluchend (gehoert sich nicht - weiss ich eh!) und zaehneknirschend musste ich schlussendlich 50 Dollar rausruecken. Nach diesem sehr unangenehmen Erlebnis versoehnte mich ein gutes Mittagessen in einem russischen Restaurant im nahegelegenen Turkmanabad wieder mit der Welt. Kurz nach Turkmanabad wartete dann bald wieder wieder die Halbwueste auf uns, denn der Grossteil Turkmenistan besteht aus Wueste bzw. Halbwueste. Mitten im Niemandsland sah ich ploetzlich einen voll bepackten Radfahrer auf mich zukommen. Ich unterhielt mich einige Zeit mit dem Spanier, der schon seit Maerz oder April auf den Spuren Marco Polos unterwegs war und mindestens bis Samarkand fahren wollte. Nach einigen Erinnerungsfotos ging’s weiter durch die fast menschenleere Halbwueste, meist entlang einer Bahnstrecke, auf der ich allerdings nie einen Zug gesehen habe.

Nach 170km Halbwueste tauchte endlich wieder etwas Gruen auf und wir naeherten uns den Ruinen der alten Hauptstadt Merv, die laut Aussage meines jungen Fuehrers vor langer Zeit ueber eine halbe Million Menschen beherbergt haben soll. Der Ausblick von einem Huegel auf die Ueberreste der weitlaeufigen Stadtmauern war recht beeindruckend, aber von den Gebaeuden war bis auf ein guterhaltenes Mausoleum und einen Teil einer Burg kaum mehr was zu sehen.

Regierungsgebaeude in Mary


Uebernachtet haben wir in einer netten Pension in der nahegelegenen Stadt Mary, die mir recht gut gefiel. Abends setzte ich mich mit meinem Guide in ein Strassencafe, beobachtete das rege Treiben rund um mich und liess mir 2 kuehle Bier fuer wenig Geld gut schmecken. Morgens besuchte ich den bunten Lebensmittelmarkt und besichtigte noch einige interessante neue Gebaeude. Auf dem Weg zur iranischen Grenze nahm ich auch einmal ein paar Polizisten mit, und ca. 30 km nach Mary bogen wir von der relativ guten Hauptstrasse links ab und fuhren an einem kleinen Salzsee entlang. Die anfangs akzeptable Strasse verwandelte sich nach ca. 20km in eine teils lebensgefaehrliche Schlaglochpiste, die ich nur im Schritttempo befahren konnte. Ich begann wieder mal ueber die turkm. Strassenzustaende zu fluchen, denn diese Strecke war noch viel schlimmer als die nach Konya Urgench. Zwischendurch tauchte im Niemandsland ganz unerwartet ein Polizei-Checkpost auf und der Guide zeigte den Polizisten, die froh ueber etwas Abwechslung waren, unsere Papiere samt Travel Pass. Endlich wurde die Strasse wieder besser und in der Grenzstadt Serachs gab ich dann mein letztes Geld in einem einfachen Restaurant aus. Kurz vor der Grenze machte ich noch einen kurzen Zwischenstopp, um eine Gruppe vermumter BaumwollpflueckerInnen zu fotografieren. Alle trugen Handschuhe und Kopfschutz und teilweise auch einen Mundschutz – wahrscheinlich wegen der vielen Pestizide, die auf die Baumwollfelder gesprueht werden.

Kurz danach erreichten wir das etwas einsam in der Steppe gelegene Zollgebaeude, und nach relativ kurzer Zeit bekam ich meine Ausreisestempel in meinen Pass und in mein Carnet de Passage (Zollpapiere fuers Auto) gestempelt. Der Guide bekam zum Abschied noch einige Dollar Trinkgeld und voller Freude, dass diesmal alles gutgegangen war, fuhr ich dann ganz locker und entspannt den letzten Kilometer bis zur iranischen Grenze, wo mir die Zoellner gleich viel freundlicher und angenehmer vorkamen als im ehemals kommunistischen Nachbarstadt, wo Ueberreste des alten Systems immer noch sehr praesent sind. Geschafft – endlich wieder im Iran: Alhamdulillah (Allah sei Dank)!

 
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