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Fragen und Antworten

(1) Mit welchem Auto war ich unterwegs?

Weißer VW Bus, T3 (Transporter 3) Syncro, Bj. 92, mit Allradantrieb, einer Sperre und 2 Schiebetüren (ehemaliges Bäckerauto im Mühlviertel)

Name: Ganesha, benannt nach dem indischen Gott mit dem Elefantenkopf

Motor: JX Turbodiesel Motor mit 51 KW (70 PS)

Sonderausstattung: Umlegbare Schlafbank, Holzkiste zum sicheren Verstauen von Gegenständen, Dachluke, Großer Gepäcksträger, Neue Sitzüberzüge aus gutem Stoff (in der Türkei für 100 Euro machen lassen)

Technik: Extra Ölkühler eingebaut, damit die Öltemperatur in heißen Ländern nicht zu hoch wird

Gefahrene Kilometer: 57500 km

Treibstoffverbrauch: 9,5 l Diesel auf 100 km

Wie viele Strafzettel: KEINE!

(2) Mit welcher Kamera habe ich fotografiert?

NIKON D80

Welche Objektive habe ich verwendet?

Nikon 18-135 mm
Sigma 18-200 mm

Das Sigma habe ich in Delhi/Indien gekauft, nachdem mein Nikon-Objektiv nach einem harten Bodenaufprall nicht mehr zu reparieren war.

Die D80 hat in Persepolis/Iran nach 81000 Auslösungen ihren Geist aufgegeben, d.h. der Spiegelmechanismus war defekt. Eine provisorische Reparatur in Shiraz erweckte sie nur für ein paar Tage zum Leben, sodass ich die letzten 4000 Kilometer meiner Heimreise ohne Kamera unterwegs gewesen bin.

(3) Geld und Zahlungsmittel:

Mit einer normalen Bankomatkarte kann man fast überall Bargeld  an den Automaten beheben. Ausnahmen: Iran, Turkmenistan und Usbekistan. In Pakistan kann man Bargeld mit der Maestro Bankomatkarte nur an der Standard Chartered Bank beheben.

Im Iran muss man unbedingt genügend Bargeld bei sich haben, da wegen der weltweiten wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran keine Kreditkarten akzeptiert werden können. Der Euro ist in allen Ländern ein willkommenes Zahlungsmittel. Nur in den zentralasiatischen Ländern wie Turkmenistan und Usbekistan sind Dollars wichtiger als Euros.

Sprache und Kommunikation:

Mit Freundlichkeit und Offenheit kommt man überall durch. Mit Englisch geht´s natürlich noch etwas leichter. Menschen aus der Oberschicht im Iran, Pakistan, Indien und Nepal sprechen durchwegs gutes Englisch. Ein paar Brocken Arabisch, kräftiges Händeschütteln und die Bereitschaft spontan Einladungen anzunehmen machen vor allem das Reisen in den muslimischen Ländern zu einem wahren Erlebnis!

       
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