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Bulgarien

Nach einem Stadtbummel in der Grenzstadt Ruse besichtigten wir die Felsenkloester von Ivanovo, in Stein gehauene Hoehlen hoch ueber den Ufern des Flusses Russenski Lom, die einst von Moenchen bewohnt wurden. Der alten Festung Tscherven, die ganz malerisch auf einem Bergruecken liegt, statteten wir auch einen Besuch ab und schauten uns kurz vor Veliko Tarnovo das schoen gelegene alte Kloster Preobrajenie an, wo wir dann spaeter uebernachteten. Die alte Festung und ehemalige Hautpstadt Veliko Tarnovo, die auf einem Bergruecken ueber dem Fluss thront, gefiel uns auch recht gut und naechsten Tag schauten wir uns noch wunderschoene Fresken in einer Kirche oberhalb Tarnovos an. Weiter ging es durch huegeliges Gelaende, bis wir einen Pass erereichten, auf dem das riesige “Schipka”-Kriegerdenkmal an die Tuerkenkriege erinnert, da in dieser Gegend die fuer die Geschichte Bulgariens entscheidende Schlacht stattgefunden hat. Wir kletterten die 894 Stufen empor und genossen die tolle Aussicht, die sich uns von dort bot.

Kloster Preobrajenie

Bulgarien Monastery

Von der Passhoehe ging es auf einer kurvigen Strasse runter nach Kazanlak, wo wir im herrlichen Abendlicht eine wunderschoene von den Russen finanzierte Kirche mit goldenen Kuppeln bewunderten. Das beruehmte thrakische Reiterdenkmal fanden wir leider nicht, dafuer aber ein gutes Wirtshaus, in dem wir mit tuerkischen und bulgarischen Fernfahrern ein ausgiebiges Abendessen genossen. Die Nacht verbrachten wir dann auf einer Wiese unter freiem Himmel, und tags darauf besichtigten wir die sehenswerte Altstadt von Plovdiv, die derzeit noch von relativ wenigen Touristen besucht wird.

Auf unserem Weg zum Backovo Kloster besuchten wir eine hoch ueber dem Tschepelarska Fluss gelegene Festung und genossen danach ein erfrischendes Bad im sauberen Gebirgsfluss. Das zweitgroesste Kloster Bulgariens liegt umgeben von Bergen in einer malerischen Flusslandschaft und ist sehr gut erhalten, da es noch von vielen Moenchen bewohnt wird und ein wichtiges Pilgerzentrum ist. Der Innenraum der Hauptkirche ist voll von praechtigen Fresken und wertvollen Ikonen und die Atmosphaere in dem Raum sehr ruhig und angenehm.

Backovo Kloster

Batschkovo

Die Nacht verbrachten wir wiederum im Freien und tags darauf bemalten 3 Maedchen in Swilengrad kurz vor der tuerkischen Grenzen das Banner. Fuer die Einreise in die Tuerkei, die dieses Mal aufgrund der vielen aus Mitteleuropa einreisenden “Gastarbeiter” laenger dauerte, braucht man ein Visum, das man aber ohne Probleme fuer 15 Euro an der Grenze bekommt. Und fuer die Einreise mit dem Auto braucht man weiters noch die Grosse Gruene Versicherungskarte, die ich leider nicht dabei hatte, sodass ich eine Autoversicherung fuer ca. 20 Euro abschliessen musste. Das war alles recht einfach und unkompliziert. Probleme unerwarteter Art hatte aber unser ”Moped”, da naemlich sein Wagen auf seine Frau zugelassen war. Nach stundenlangem Warten ist es dem verzweifelten “Moped” dann doch gelungen, eine offizielle Vollmacht aus Oesterreich per Fax zu bekommen, die ihm die Einreise ermoeglichte. Geschafft – ich war nun das zweite Mal in meinem Leben in der Tuerkei und freute mich schon auf dieses uralte Kulturland!

 
https://fotoalbum.web.de/gast/mukti/Shambhala_Fotos_Bulgarien
 
       
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